Oscillating Spaces of Subversion
2019-ongoing
Die Bibliothek Andreas Züst ist ein Orakel. Ihre Mystik offenbart sich in der Begegnung verschiedener Komplexe, zwischen Naturwissenschaft, Kunst, Geschichte und sich der bürgerlichen Kategorisierung entziehenden Feldern. Das Orakel lädt uns ein spekulative Zukünfte zu entwerfen.

Dabei fragen wir nicht nach unseren persönlichen Zukünften, sondern interessieren uns besonders für mikropolitische und mikrosoziale Zusammenhänge: Nachbarschaften, Arbeitsgemeinschaften, Räte, Gremien, Familien. Während unserer ein-monatigen Residency suchten wir nach Spuren vergangener realer und fiktiver Versammlungs- und Verhandlungsorte, um sie in die Zukunft zu spinnen.

Oscillating Spaces of Subversion versammelt Metaphern, Architekturen, Geschichten, Bilder, Praktiken und Umgangsformen aus verschiedenen Epochen, Strömungen und Kulturen. Die aktuell ca. 150 kommentierten Karteikarten ermöglichen unterschiedlichste Sortierungen und Lesarten, lassen sich neu in Beziehung setzen und zu Netzen spinnen. Ein Kaleidoskop möglicher Räume der Subversion und (mikro-) sozialer Verhandlungsformate.